Die Läufer vom SV Rot-Gelb Hamburg von1926 besuchen uns seit vielen Jahren. Im letzten Jahr haben sie sich dann (nach dem Laufen) mit einem schönen Gedicht verewigt:

 

Der Heidelauf – Auf Tempo gedichtet

oder „Wie ist meine Zeit“?

 

Teil 1 – Der Tag

 

Der Heidelauf, der Heidelauf,

der regt mich immer furchtbar auf!

Es fängt schon an, ich steh grad’ auf!

Ich krieg kaum meine Augen auf,

der Blutdruck steigt in Himmel rauf!

Zu Mittag gibt’s dann Lauchauflauf,

der Kaffee reibt die Nerven auf.

Wir hören früh mit Arbeit auf,

und sammeln alle Läufer auf.

Und endlich dann den Freeway rauf,

wie jedes Jahr zum Heidelauf.

 

Teil 2 – Die Ankunft

 

Der Heidelauf, der Heidelauf,

der bringt uns in den Norden rauf.

Die Deckchen komm’n aufs Tischchen drauf,

da steht auch lecker Kuchen drauf.

Der Kaffee bringt den Blutdruck rauf,

Andrea taucht aus Kairo auf.

Wir zählen die Wehwehchen auf

und tun auch noch mal Salbe drauf.

Helga gibt die Nummern aus,

mit Nadeln auf die Hemdchen drauf,

wie jedes Jahr zum Heidelauf.

 

Teil 3 – Das Rennen

 

Der Heidelauf, der Heidelauf!

Ich bin heut’ gar nicht suppi drauf.

Am Marktplatz stehen die Münder auf,

am Klo sind nicht die Türen auf.

Der Starter ruft die Läufer auf,

ich weiß nicht, ob ich heute lauf.

Der Schuss der fällt – jetzt aber drauf,

der erste Kampf, die Brücke rauf.

Oben dann ein jeder schnauft,

ein jeder schaut und kein Verkauf,

Applaus, Applaus zum Dauerlauf,

wie jedes Jahr zum Heidelauf.

 

Teil 4 – Das Ziel

 

Der Heidelauf, der Heidelauf,

gleich geben meine Nieren auf.

Es geht noch mal die Straße rauf,

dann gleich ums Eck beim Eisverkauf.

Die Stadionrunde kommt zuhauf,

der Sprecher ruft meine Nummer auf.

Muss sehen, dass ich weiterlauf,

da kommt das Schild und Ziel steht drauf.

Ich halte meine Hände auf,

bekomme eine Kachel drauf!

Das Wasser weckt mich wieder auf,

die Zeit perfekt, bin suppi drauf.

Wie jedes Jahr zum Heidelauf!

 

Letzter Teil – Das Essen

 

Der Heidelauf, der Heidelauf,

reibt uns nicht mehr die Nerven auf.

Zusammen geht’s die Straße rauf,

Meta macht gleich die Türe auf.

Wir stellen uns vor der Dusche auf,

die Meta deckt die Teller auf.

Da gibt’s dann lecker Spargel drauf,

Margret legt sich Klößchen auf.

Helga macht die Flaschen auf

Volker hält mit’m Video drauf!

Margret nimmt’s als Foto auf,

wir sind jetzt alle voll gut drauf.

Wie jedes Jahr zum: HEIDELAUF!

 

 

Text: Uwe Farkas (SV Rot-Gelb Hamburg von 1926)